Diskussionsrunde über die Zukunft der Arktis!

Liebe Website Besucher,

196mein Vortrag „Im Bann des Nordens – Abenteuer am Polarkreis“ auf dem nächstjährigen Weitsichtfestival  (vom 26.10 – 28.10.2018) in Darmstadt ist komplett ausverkauft. Auch für die Zusatzvorstellung am 2.12.2018 sind bereits alle Karten vergriffen. Das Interesse am hohen Norden scheint also sehr groß zu sein. Wir haben uns desshalb entschlossen, direkt nach dem Vortrag am 2.12.2018 eine sogenannte „multimediale Diskussionrunde“ über die Zukunft der Arktis in Zeiten des Kimawandels zu veranstalten. Teilnehmer der Runde bin ich sowie Jana Steingässer (Ethnologin und Autorin) und Prof. Dr. Torsten Schäfer (Autor und Journalist). Beginn ist um 20 Uhr, also wirklich direkt nach dem Vortrag. Ich würde mich freuen, wenn so viele Zuschauer wie möglich kommen würden….die Arktis ist es wert. Nähere Infos unter: https://www.centralstation-darmstadt.de/event/7787001/weitsicht-special-welche-zukunft-hat-die-arktis-multimediale-diskussionsrunde/

Bernd Römmelt im Dezember 2017

Wenn der Klimawandel Kulturen verändert!

Liebe Website Besucher,

einen ganz wunderbaren Artikel gibt es heute auf SZ online zu lesen:

http://www.sueddeutsche.de/sport/eishockey-in-finnland-wenn-eine-sportart-schmilzt-1.3803107

Es geht darum, wie der Klimawandel in Finnland die „Eishockey-Kultur“ verändert. Es ist zum verrückt werden. Der Norden stirbt…und keinen interessierts.

Bernd Römmelt im Dezember 2017

Bannbruch im Arctic National Wildlife Refuge!

_MG_9549-2TLnns-2_MG_3723_TLnnsnWie mein Freund und Kollege Florian Schulz gerade mitteilte, steht der Öl- und Gasförderung in einem der letzten Wildnisgebiete unserer Erde nun nichts mehr im Wege. Die Trump Regierung hat im Rahmen der Steuerreform den Weg dafür geebnet. Für mich ein extrem trauriger Tag. Das Arctic National Wildlife Refuge im hohen Norden Alaska ist ein Naturparadies, das weltweit einzigartig ist. Dort „oben“ leben hundertausende Karibus, Millionen von Zugvögeln, hunderte Eisbären (nebenstehende Bilder sind genau dort enstanden)  und Moschusochsen. All das steht nun auf dem Spiel. Und das alles nur, um einem Energieträger der Vergangenheit hinterher zu laufen. Die Zukunft liegt in den erneuerbaren Energien, nicht im Öl, Gas oder der Kohle. Was kann man tun? Öl (in Form von Benzin) weniger nachfragen, denn die Nachfrage bestimmt das Angebot. Würden weltweit alle Menschen weniger Öl verbrauchen, dann müsste man in den schönsten Regionen der Welt das schwarze Gold nicht fördern. Also: weniger Auto fahren, Benzin sparende Autos kaufen, Benzin sparendes Fahrverhalten an den Tag legen usw…so einfach ist das.

Übrigens gibt es auch in unserem Land Politiker, denen kurzfristige wirtschaftliche Interessen wichtiger sind als eine lebenswerte Umwelt.  Man denke nur an Markus Söder und seine CSU. Das Riedberger Horn lässt grüßen!! Dort in den wunderschönen Allgäuer Alpen wird mit dem Segen des „Heimatministers“ ein Skigebiet ausgebaut….und das in einem streng geschützten Naturschutzgebiet. Einem der letzten Rückzugsgebiete des Birkhuhns. Dass dort in 10-15 Jahren aufgrund des Klimawandels nicht mehr Ski gefahren werden kann, ist Nebensache. Unglaublich. Was können wir tun? Dort einfach nicht Skifahren…..so einfach ist das. Und: Bei der nächsten Wahl nicht Söder wählen….so einfach ist das.

Bernd Römmelt im Dezember 2017

Rentiere unter Druck!

_E6D9596-2TLnnEines meiner absoluten Lieblingstiere im hohen Norden ist das Rentier. Diese wunderbare Hirschart gehört mit zu den zähesten Tieren der Arktis. Die Tiere verbringen das ganze Jahr im hohen Norden. Im Sommer trotzen sie Millionen von Moskitos, im Winter Temperaturen von unter – 50 Grad. Der Klimawandel setzt ihnen enorm zu. Die Moskitos werden mehr (weil wärmer und feuchter), die Winter werden milder (die Rentiere haben dann Schwierigkeiten an ihre Nahrung zu kommen). Weiterer Druck kommt von seiten der Ölindustrie, die immer weiter in die angestammten Plätze der Rentiere vordringt.

Und nun eine weitere Bedrohung: Der WWF berichtet über die Rentiere in Sibirien, dass diese unter enormen Jagdruck geraten sind. So haben sich die Bestände auf der abgelegenen Taimyr Halbinsel von ehemals 800 000 Tieren auf unter 400 000 Tiere halbiert. Grund: Wilderei. Es ist ein Jammer. Die asiatische „Markt“ will Geweihe (wird pulverisiert und als Idiotenmedizin verkauft) und Zungen (gelten als Delikatesse). Mehr Infos darüber findet ihr hier: http://www.wwf.de/2017/dezember/rudolphs-wilde-verwandte-in-bedraengnis/

Der Mensch ist und bleibt a Depp!!

Bernd Römmelt im Dezember 2017

Vortrag „Abenteuer Alaska“ in Tirol und Vorarlberg!

_E6D4773_4_5-2TLnnsnGVLiebe Website Besucher,

mit großer Freude darf ich mitteilen, dass ich meinen Alaska Vortrag am 30.1., 31.1., 1.2. und 2.2. 2018 drei mal im benachbarten Tirol und ein mal in Vorarlberg halten darf. Auf diese Vortragsserie freue ich mich besonders. „Rüber“ ins benachbarte Österreich zu fahren ist für mich wie Urlaub machen in einer der schönsten Regionen der Alpen. Also wer Lust hat, mitten in den Bergen mit mir nach ALASKA zu reisen, der ist herzlich eingeladen, nach Wörgl (30.1.2018), Telfs (31.1.2018), Dornbirn (1.2.2018) oder Jenbach (2.2.2018) zu kommen.

Näherer Infos und den Zugang zu den Tickets findet ihr unter: http://www.feuergschichtn.com/vortraege/alaska

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„Im Bann des Nordens“ auf Stern.de!

_R0A3692-2Mein Buch „Im Bann des Nordens – Abenteuer am Polarkreis“ wurde heute auf Stern.de vorgestellt: (https://www.stern.de/reise/fernreisen/im-bann-des-nordens-7773824.html). Das Buch ist aktueller denn je. Der Antrieb dieses Buch zu erarbeiten, war der immer stärker voranschreitende Klimawandel und die damit einhergehende Zerstörung eines ganzen Ökosystems. Ich wollte meine persönlichen Lieblingsregionen und Ereignisse noch mal dokumentieren, bevor sie vielleicht für immer verschwunden sind. Das Buch ist (natürlich) ein Bildband aber mit vielen kritischen Untertönen. Ohne diese geht es nicht. Fotografien, die in der heutigen Zeit nur noch heile Welt abbilden („langweilige, schöne Landschaften“), haben meiner Meinung nach ihre Berechtigung fast verloren. Das Bild (links oben) zeigt einen Eisbären, der sehnsüchtig auf Packeis wartet. Das Bild entstand dieses Jahr im hohen Norden Svalbards. Das Packeis hatte sich im Herbst bis hinauf zum 83. Breitengrad zurückgezogen. Das ist Wahnsinn. Der Bär wird warten müssen, bis sich neues Eis bildet….und das kann dauern. Ich hoffe er überlebt es. Fotografieren heißt heute einmischen, verändern, etwas bewegen wollen….!

Bernd Römmelt im Dezember 2017

Wildes Bayern!

_76C2344_Wahrscheinlich kann keine Region der Welt mit derart urigen Brauchtum aufwarten wie die Alpen. Über Jahrhunderte hinweg haben sich diese alten Traditionen  erhalten und werden mit großer Leidenschaft und Liebe gepflegt. Die Buttnmandl im Berchtesgadener Land laufen schon seit über 400 (!!) Jahren wurde mir versichert. Es liegt Magie in der Luft, wenn die Alpentäler vom schellen der Glocken erfüllt sind. Die nächsten Bräuche stehen unmittelbar vor der Tür. Für ein neues großes Film- und Vortragsprojekt, werde ich in den nächsten Jahren wieder viel in den Bergen unterwegs sein, um den einen oder anderen „Wahnsinnsbrauch“ zu dokumentieren. Was würde ich nur tun, wenn ich nicht die Alpen vor der Haustüre hätte….puh? Das bayerische Oberland, die bayerischen Alpen sind das Paradies auf Erden.

Bernd Römmelt im Dezember 2017