Bannbruch im Arctic National Wildlife Refuge!

_MG_9549-2TLnns-2_MG_3723_TLnnsnWie mein Freund und Kollege Florian Schulz gerade mitteilte, steht der Öl- und Gasförderung in einem der letzten Wildnisgebiete unserer Erde nun nichts mehr im Wege. Die Trump Regierung hat im Rahmen der Steuerreform den Weg dafür geebnet. Für mich ein extrem trauriger Tag. Das Arctic National Wildlife Refuge im hohen Norden Alaska ist ein Naturparadies, das weltweit einzigartig ist. Dort „oben“ leben hundertausende Karibus, Millionen von Zugvögeln, hunderte Eisbären (nebenstehende Bilder sind genau dort enstanden)  und Moschusochsen. All das steht nun auf dem Spiel. Und das alles nur, um einem Energieträger der Vergangenheit hinterher zu laufen. Die Zukunft liegt in den erneuerbaren Energien, nicht im Öl, Gas oder der Kohle. Was kann man tun? Öl (in Form von Benzin) weniger nachfragen, denn die Nachfrage bestimmt das Angebot. Würden weltweit alle Menschen weniger Öl verbrauchen, dann müsste man in den schönsten Regionen der Welt das schwarze Gold nicht fördern. Also: weniger Auto fahren, Benzin sparende Autos kaufen, Benzin sparendes Fahrverhalten an den Tag legen usw…so einfach ist das.

Übrigens gibt es auch in unserem Land Politiker, denen kurzfristige wirtschaftliche Interessen wichtiger sind als eine lebenswerte Umwelt.  Man denke nur an Markus Söder und seine CSU. Das Riedberger Horn lässt grüßen!! Dort in den wunderschönen Allgäuer Alpen wird mit dem Segen des „Heimatministers“ ein Skigebiet ausgebaut….und das in einem streng geschützten Naturschutzgebiet. Einem der letzten Rückzugsgebiete des Birkhuhns. Dass dort in 10-15 Jahren aufgrund des Klimawandels nicht mehr Ski gefahren werden kann, ist Nebensache. Unglaublich. Was können wir tun? Dort einfach nicht Skifahren…..so einfach ist das. Und: Bei der nächsten Wahl nicht Söder wählen….so einfach ist das.

Bernd Römmelt im Dezember 2017