Neuer Bildband – „Heimat – Fotografie vor der Haustür“

Liebe Website Besucher,

endlich ist er fertig! Mein neuer Bildband: „Heimat – Fotografie vor der Haustür“.

Schon immer habe ich meinen fotografischen Arbeitsschwerpunkt im bayerischen Alpenvorland und den Bayerischen Alpen gesehen. Hier kann ich, wenn ich will, 365 Tage im Jahr fotografieren, auf jede Lichtstimmung schnell reagieren, mich intensiv mit der Landschaft auseinandersetzen. In den letzten 1 1/2 Jahren habe ich nur noch zu Hause fotografiert, bin nicht einmal mehr in die Dolomiten zum knipsen, keine Auslandsreise störte mein „Heimatprojekt“. Meine fotografischen Streifzüge haben sich auf einen Radius von einer Stunde Fahrtzeit um meine Heimatstadt München beschränkt. Es war die vielleicht wertvollste und schönste Zeit meines Lebens.

Nun ist aus der Arbeit der letzten knapp 15 Jahre ein Bildband enstanden. Wie ich finde, einer meiner schönsten. Mein großer Dank gilt dem Tecklenborg Verlag, insbesondere der Verlegerin Stefanie Tecklenborg , die mich mit großem Einsatz und Begeisterung unterstützt hat und von Anfang an hinter dem Projekt stand. Auch Stefan Engelen gilt großer Dank, er hat mein Buch mit viel Gefühl und Geschick gestaltet.

Das Buch ist in Kürze im Handel, hat 152 Seiten und kostet 28,50 €!

Ein Film und ein neuer Vortrag über mein Projekt „Heimat“ stehen in der Pipeline – seid gespannt.

Hier nun der Trailer zum Buch: bitte Ton am PC einschalten und bei den Einstellungen der Bildqualität auf Full HD gehen (1920 x 1080 Pixel):

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Fotografen und Honorare!

Liebe Website Besucher,

seit ein paar Tagen läuft eine Kampagne vieler wirklich hervorragender Landschaftsfotografen, die sich gegen den Verfall der Fotografenhonorare richtet. Grds. ist das natürlich zu unterstützen. Wenn man aber mal näher hinschaut, sind alle Fotografen schwer in den sozialen Netzwerken aktiv (Instagram!!, Facebook!!). Dort werden tausende Bilder umsonst auf den Markt geworfen, meist (und das ist noch viel schlimmer) unterlegt mit spannenden Abenteuergeschichten (auch kostenlos quasi als Schmankerl hinterher geworfen). Tja wer soll denn da noch Geld bezahlen, wenn alles kostenlos im Internet erscheint? Ich glaube die Jungs und Mädels machen sich ihren Markt mit selbst kaputt.

Die meisten geben auch noch Unmengen an Workshops (Lernthema (überspitzt)): wo kann man so schnell wie möglich die besten (Einzel)Bilder machen? (um diese dann in den sozialen Netzwerken kostenlos zu verbreiten)). Also: man zeigt seinen Workshopteilnehmern wie und wo man die besten Bilder macht und wundert sich dann, wenn der Markt immer enger wird?! Die meisten Teilnehmer dieser Workshops sind natürlich keine Profifotografen und oft froh, wenn sie ihre Bilder mal für ein paar Euro veröffentlichen dürfen (verstehe ich voll und ganz).

Also Quintessenz: eigentlich saugute Aktion….wäre aber noch besser, wenn man nicht mehr so viel posten würde (oder dafür Geld verlangt) und seine Abenteuergeschichten in bezahlten Vorträgen erzählt (oder in bezahlten Büchern  oder Artikeln in Zeitschriften) und keine „tausende“ Fotografen an die besten Fotoplätze der Welt führt

Bernd Römmelt im März 2019!